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Zuletzt aktualisiert am 27.06.2011

Wissenswertes

Wissenswertes rund um die Brille und das Auge

Thema Brille

Welche Fehlsichtigkeiten gibt es?

Kurzsichtigkeit (Myopie)
Kurzsichtige sehen gut in der Nähe, aber schlecht in der Ferne. Ursache: Das Auge ist entweder zu lang oder seine Linse zu stark gekrümmt. Das Bild kommt vor der Netzhaut zustande. Je stärker die Kurzsichtigkeit ausgeprägt ist, um so geringer ist die Distanz, bis zu der scharfes Sehen möglich ist.
Die ersten Anzeichen
Sie kneifen beim Blick in die Ferne die Augen zusammen. Sie begegnen auf der Strasse Freunden, ohne sie jedoch zu erkennen. Ihr Kind hat die Eigenart, beim Schreiben sehr nahe an das Heft heranzugehen - das sind die typischen Anzeichen der Kurzsichtigkeit.
Was Sie dagegen tun können
Kurzsichtigkeit wird mit einem Minusglas korrigiert. Es bringt das Bild wieder scharf auf die Netzhaut zurück und vermittelt gutes Sehen auch auf weite Distanzen. Die Brillenglasindustrie bietet mittlerweile auch für stärkere Kurzsichtigkeit ästhetisch schöne und schlanke Gläser an, die eine große Fassungsauswahl erlauben.

Übersichtigkeit (Hyperopie)
Der übersichtige Mensch hat Schwierigkeiten beim Nahsehen. Wenn es ihm doch gelingt, in der Nähe scharf zu sehen, dann nur mit enorm erhöhter Anstrengung. Das Auge ist entweder zu "kurz" oder seine Linse zu schwach gekrümmt: Das Bild kommt erst hinter der Netzhaut zustande.
Die ersten Anzeichen
Augenermüdung und Kopfschmerzen - eine Daueranspannung der Akkommodation kann die Ursache für solche Beschwerden sein. Sie treten häufiger abends und nach der Arbeit auf. Eine leichte Übersichtigkeit wird bis zu einem Alter von 35 bis 40 Jahren oft nicht bemerkt, da das Auge zur Wiederherstellung eines scharfen Bildes akkommodiert. Wenn dieser Sehfehler aber gravierend ist, wird er schon im Kindesalter bemerkt und muss korrigiert werden. Als häufige Nebenerscheinung kann eine Fehlstellung der Augen, also ein Schielen, auftreten.
Was Sie dagegen tun können
Übersichtigkeit wird mit einem Plusglas korrigiert. Das Bild entsteht wieder auf der Netzhaut, das Sehen ist wieder scharf. Die Symptome Ermüdung und Kopfschmerzen treten nicht mehr auf, der Übersichtige ist leistungsfähiger.

Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)
Oft ist eine ungleiche Krümmung der Hornhaut Ursache für unscharfes Sehen. Horizontale, vertikale oder schräge Linien werden nicht deutlich wahrgenommen. Diese Fehlsichtigkeit nennt man Astigmatismus oder Hornhautverkrümmung. Astigmatismus kann mit anderen Sehfehlern verbunden sein, wie z.B. Kurzsichtigkeit, Übersichtigkeit oder Alterssichtigkeit.
Die ersten Anzeichen
Ähnliche Zeichen wie H, M oder N oder auch 8 und 0 können von den Betroffenen nicht deutlich auseinander gehalten werden. Verbunden mit Kurz- oder Übersichtigkeit kann der Astigmatismus Augenmüdigkeit und Kopfschmerzen verursachen.
Was Sie dagegen tun können
Astigmatismus wird mit Hilfe eines torischen Brillenglases korrigiert, dessen Kurven die Krümmung der Hornhaut ausgleichen. Auge und Brillenglas ergeben zusammen ein optisches System, dessen Brennpunkt auf der Netzhaut liegt und so ein scharfes Bild zustande kommen lässt. Sie erkennen torische Gläser an ihrer unterschiedlichen Randdicke. Je stärker der Astigmatismus, desto größer der Dickenunterschied.

Alterssichtigkeit (Presbyopie)
Die Alterssichtigkeit ist eine natürliche Entwicklung des Sehens, von der jeder Mensch etwa ab dem 40. Lebensjahr betroffen ist. Ursache: Die Augenlinse büßt an Elastizität ein und wölbt sich nicht in genügendem Maße - sie akkommodiert nur noch unzureichend. Damit lässt die Fähigkeit, in der Nähe deutlich zu sehen, allmählich nach.
Die ersten Anzeichen
Sie müssen beim Lesen ein Buch oder die Zeitung immer weiter weghalten, um noch scharf sehen zu können. Allmählich reicht die Länge der Arme nicht mehr aus.
Was Sie dagegen tun können
Es stehen heute mehrere Glastypen für die Korrektion zur Verfügung. Um eine optimal auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene, individuelle Lösung zu finden, sollten Sie Ihren Augenarzt bzw. Augenoptiker auch über Ihren Beruf und Ihre Freizeitaktivitäten informieren. Obwohl alle Gläser das Sehen in der Nähe wieder ermöglichen, gibt es doch Unterschiede bezüglich der Leistungsfähigkeit und des Sehkomforts. (Quelle: Essilor)

Was ist der Unterschied zwischen Kunststoffgläsern und Silikatgläsern?
Kunststoffgläser sind leichter und bruchfester als mineralische Gläser. Mit einer zusätzlichen Hartschicht ausgestattet, erreichen Kunststoffgläser eine vergleichbare Härte wie mineralische Gläser und sind damit genauso haltbar.

Was sollte ich beachten im Umgang mit einer Brille mit Kunststoffgläsern?
 1. Die Gläser, wegen der erhöhten Kratzgefahr, nie mit abgepackten, feuchten Putztüchern reinigen.
2. Die Brille nicht auf das Armaturenbrett des Fahrzeuges legen, da es zu Verletzungen der Oberfläche kommen kann und im Sommer vor allem zu Verformungen der Gläser.

Welche Beschichtungen gibt es?

Entspiegelung
Jede polierte Glasfläche reflektiert das auftreffende Licht - es spiegelt.
Diese Spiegelungen werden als Lichtpunkte oder Doppelbilder sowohl vom Brillenträger, als auch von seinem Gegenüber bemerkt. Sie wirken kontrastmindernd, störend und unästhetisch. Zum Beispiel sehen Sie beim Autofahren in der Nacht mit entspiegelten Brillengläsern reflexfrei und ohne störende Blendeffekte.
Die Wirkung einer Entspiegelung beruht auf dem physikalischen Prinzip der Überlagerung von Lichtwellen, der sogenannten Interferenz.
In einer Hochvakuumanlage werden transparente, hauchdünne Schichten auf das gereinigte Brillenglas aufgedampft. Die störenden Lichtreflexe werden fast vollständig entfernt und ermöglichen so ein besseres Sehen bei allen Lichtverhältnissen.
Moderne Entspiegelungen erreichen einen sehr hohen Wirkungsgrad, mit nur noch geringen Restreflexionen. Je nach Qualitätsstufe der Entspiegelung ergeben sich unterschiedliche Farbreflexe.

Pflegeleichte Schicht
Durch das Tragen entspiegelter Gläser ist der Brillenträger an hohe Transparenz und reflexfreies Sehen gewöhnt. Sind entspiegelte Brillengläser verschmutzt, wird dies eher wahrgenommen, da sich die Wirkung der Entspiegelung dort aufhebt. Reflexe werden wieder bemerkt. Durch Versiegelung der Oberfläche mit einer Top-Coat-Schicht erhält das Brillenglas eine glatte Oberfläche, die Wasser und Fett abweisend ist und das Anlagern von Schmutz verringert. Die Gläser lassen sich so leichter reinigen.

Hartschicht
Härtung ist eine Lackhartschicht, welche die Verschleiß- und Kratzfestigkeit von Kunststoffgläsern gewährleistet. Die Lackschicht wird im Tauchbad auf das gereinigte Kunststoffglas aufgetragen und durch thermische Behandlung gehärtet. So wird die Oberfläche versiegelt.

Tönungen
Das sind Farbschichten, die heute nicht nur auf Sonnenschutzgläser aufgebracht werden, sondern häufig auch als modische Variante auf alle herkömmlichen Brillengläser. Je nach Glasmaterial werden verschiedene Färbeprozesse angewendet.
Auf mineralische Gläser werden die Tönungsschichten im Hochvakuum aufgedampft. Auf Grund der spezifischen Eigenschaften des Verfahrens ist die Farbauswahl bei mineralischen Gläsern eingeschränkt.
Organische Brillengläser werden im Tauchbad gefärbt. Die Farbe dringt nur in die Oberfläche des Glases ein. So bestimmt die Färbedauer die Farbintensität der Gläser. Das Farbangebot bei Kunststoffgläsern reicht von einfarbigen bis zu mehrfarbigen Tönungen. (Quelle: Essilor)

Was ist ein Gleitsichtglas?

Ein Gleitsichtglas ist ein modernes Brillenglas zur Korrektion bei Alterssichtigkeit - auch Presbyopie genannt. Je nach Entfernung des Objektes wölbt sich die Augenlinse unterschiedlich stark. Bei der Alterssichtigkeit ist diese Elastizität eingeschränkt - die Linse verhärtet und verdickt sich. Das Einstellen des Auges auf Objekte in der Nähe wird erschwert; die Folge sind Probleme vor allem beim Lesen und Arbeiten im Nahbereich. Erstes Anzeichen dafür ist die Gewohnheit, Buch oder die Zeitung weiter weg zu halten. Hier kann bereits eine Lesebrille für den Schärfenbereich von ca. 40 cm helfen. Für andere Einsatzbereiche sind Mehrstärken- oder Gleitsichtgläser angenehmer.
Bei Mehrstärkengläsern (Bifokal- bzw. Trifokalgläser) wird eine spezielle Fläche für den Nahbereich eingeschliffen und bei Bedarf eine weitere für die mittlere Entfernung. Der Vorteil: Lästiges Brillenwechseln oder der Blick über den Brillenrand entfallen. Im Gegensatz zu Gleitsichtgläsern besteht jedoch eine sichtbare Trennlinie zwischen den einzelnen Sehbereichen.
Für ein optimales Seherlebnis von Nah bis Fern wurden Gleitsichtgläser entwickelt. Gleitsichtgläser sind in drei stufenlos angeordneten Zonen aufgeteilt:

       Obere Zone für Fernsicht,

       mittlere Zone für Zwischenentfernungen und

       untere Zone für Nahsicht.

Die Glasstärke zwischen diesen Bereichen ändert sich stetig. Ein Übergang wie bei den Bifokalbrillen ist hier nicht zu sehen. In modernste Gleitsichtgläser fließen bei der Herstellung neben der Sehstärke auch die ganz persönlichen Daten des Gesichts (u.a Pupillendistanz, Hornhautscheitelabstand etc.) und die Daten der gewählten Brillenfassung (Fassungsscheibenwinkel, Fassungsvorneigung etc.) ein. Ein hoher Grad an Individualisierung sorgt dabei für eine schnellere Eingewöhnungsphase und einen deutlich verringerten Schaukeleffekt. Quelle: www.wikipedia.de

Ist eine Tönung in der Brille sinnvoll?

Eine leichte Tönung in der Brille ist durchaus sinnvoll, da sie kontraststeigernd wirkt. Gerade bei Bildschirmarbeiten wird sie als sehr angenehm empfunden.

Welche Vorteile bieten phototrope Gläser?

Charakteristisch für phototrope Brillengläser ist das schnelle Eindunkeln oder Aufhellen der Gläser je nach Lichtverhältnissen, im Raum hell und im Sonnenlicht getönt. Sie sind die moderne Lösung für Brillenträger, die ihre Brille rund um die Uhr tragen möchten und unterschiedliche, individuelle Tönungen wünschen.
Die Einfärbung ist dabei abhängig von der Intensität der UV-Strahlung (hohe UV-Strahlung - maximale Einfärbung). Dieser Eindunkelungsprozess stellt sich immer dann ein, wenn UV-Licht auf die Glasoberfläche fällt und die farbveränderlichen Substanzen im Glasmaterial das kurzwellige Licht in einer chemischen Reaktion umsetzen.
Phototrope Brillengläser gibt es sowohl aus mineralischem Glas als auch aus organischem Material (Kunststoff). Das phototrope Kunststoffglas Transitions von Essilor gewährleistet zusätzlich noch 100% UV-Schutz , egal bei welchen Lichtverhältnissen. Essilor bietet Ihnen in beiden Materialien verschiedene Farbtöne an, z.B. Transitions Gläser wahlweise in braun oder grau.

Was kann ich tun, wenn meine Brille mit phototropen Gläsern nicht mehr richtig aufhellt?
Legen Sie die Brille ca. 15 Minuten in die Tiefkühltruhe um die Gläser zu reaktivieren.

Welche Vorteile bieten polarisierende Gläser?
Polarisierende Brillengläser haben zwei entscheidende Vorteile: Sie eignen sich ideal für Sonnenbrillen und neutralisieren unangenehme Reflexionen von nassen Straßen, Wasseroberflächen und Schnee. Durch das Beseitigen dieser Blendwirkungen wird der Kontrast gesteigert. So können Sie Ihre Umgebung entspannt genießen und sogar Fische unter der Wasseroberfläche sehen. Kurz gesagt, diese Brillengläser eröffnen Ihnen in vielen Situationen im Freien ein ganz neues Lebensgefühl.

Ist der UV-Schutz abhängig von der Tönung der Sonnenbrille?
Glas und Kunststoff, gleichgültig, ob klar oder getönt, filtern den größten Teil der UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht. Man bekommt zum Beispiel hinter einer Fensterscheibe keinen Sonnenbrand. Die Tönung der Brillengläser schützt lediglich vor der Blendung.

Warum sollte man eine "fertige Lesebrille" nicht dauernd tragen?
Eine fertige Lesebrille ist nicht optimal auf das Auge angepasst. Es kann bei der Benutzung zu unerwünschten prismatischen Nebenwirkungen kommen, die unter anderem zu Kopfschmerzen führen können.
Eine fertige Lesebrille ist immer nur als Notbehelf, nicht aber zur Dauerverwendung gedacht.

Werden durch Brille tragen die Augen noch schlechter?
Ganz sicher nicht. Fehlsichtigen fällt es oft nicht auf, das sie unscharf sehen, weil sie es gewöhnt sind. Wenn sie dann mit einer Brille ganz scharf sehen, wird ihnen beim Abnehmen der Brille das schlechte Sehen plötzlich bewußt. Die Augen haben sich nicht geändert, nur kennt das Gehirn jetzt den Unterschied.

Schadet Lesen oder Bildschirmarbeit den Augen?
Um in der Nähe scharf zu sehen, muss die innere Augenmuskulatur angespannt werden. Das kann auf Dauer ermüden. Außerdem werden die Augen trocken, weil man bei Konzentration weniger blinzelt, sie brennen und das Bild verschleiert. Sie erholen sich aber davon, werden also nicht wirklich geschädigt.

Sollte man so spät wie mögliche eine Lesebrille tragen?
Nein, sobald das Lesen anstrengend wird, ist eine Lesebrille oder Gleitsichtbrille sinnvoll. Das Weglassen der Brille trainiert nicht die Augen, das Brilletragen macht die Augen nicht faul.

Welche Sehleistung brauche ich um Auto fahren zu dürfen?
Zum Autofahren muss ich eine Sehschärfe von 0,7 (70%) erreichen.
 

Thema Medizin

Was ist Grauer Star?
Die Katarakt oder der Graue Star bezeichnet eine Trübung der Augenlinse. Betrachtet man Menschen, die an einer fortgeschrittenen Katarakt erkrankt sind, kann man die graue Färbung hinter der Pupille erkennen, woher sich die Bezeichnung Grauer Star ableitet. Jedes Jahr werden in Deutschland rund 600.000 Operationen durchgeführt, bei denen die getrübte Linse durch ein künstliches Linsenimplantat ersetzt wird. Quelle: Wikipedia

Was ist ein Glaukom?
Das Glaukom, auch Grüner Star genannt, ist eine der häufigsten Erkrankungen des Sehnervs. Charakteristisch ist ein kontinuierlicher Verlust von Nervenfasern, was am Sehnervenkopf (Papille) bei fortgeschrittenem Krankheitsverlauf als zunehmende Aushöhlung (Exkavation) sichtbar wird . Als Folge entstehen charakteristische Gesichtsfeldausfälle (Skotome) und im Extremfall eine Erblindung des Auges. Als wichtigster Risikofaktor wird ein zu hoher Augeninnendruck angesehen. Quelle: Wikipedia
Weiterführende Informationen gibt es unter www.glaukom.de
 

Thema Kontaktlinsen

Welche Kontaktlinsen gibt es?
Bei einer Kontaktlinse handelt es sich um ein Medizinprodukt. Generell unterscheidet man zwischen weichen und formstabilen Kontaktlinsen.

Monatstauschsysteme für tägliches, flexibles oder Dauertragen: weiche Kontaktlinsen aus Silikon-Hydrogel-Material für tägliches, flexibles oder Dauertragen (kontinuierlich, bis zu 30 Tage und Nächte ununterbrochen) zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Hinweis: Nicht jeder Kontaktlinsenträger ist für das Dauertragen (inkl. Übernachttragen) geeignet. Ob Sie dafür geeignet sind, entscheidet Ihr Kontaktlinsenspezialist oder Augenarzt. Tragerhythmus: monatlicher Austausch. Spätestens 30 Tage nach Öffnen der Einzelblisterverpackung tauschen Sie Ihre Kontaktlinsen gegen ein neues, frisches Paar aus.

Monatstauschsysteme für tägliches Tragen (ohne Übernachttragen): weiche Kontaktlinsen für tägliches, flexibles Tragen (weniger als 24 Stunden, im Wachzustand) zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Tragerhythmus: monatlicher Austausch. Spätestens 30 Tage nach dem erstmaligen Öffnen der Einzelblisterverpackung entsorgen Sie Ihre Kontaktlinsen und ersetzen sie durch ein neues, frisches Paar.

Tagestauschsysteme für einmaliges, tägliches Tragen (ohne Übernachttragen): weiche Eintages-Kontaktlinsen für einmaliges, tägliches Tragen (weniger als 24 Stunden, im Wachzustand) zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Tragerhythmus: täglicher Austausch. Vor dem Einschlafen setzen Sie Ihr Paar Tages-Kontaktlinsen ab und entsorgen es. Am nächsten Tag verwenden Sie ein neues, frisches Paar.

Farbige Monatstauschsysteme für tägliches Tragen (ohne Übernachttragen): weiche Kontaktlinsen für tägliches, flexibles Tragen (weniger als 24 Stunden, im Wachzustand) sowohl zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten als auch zur kosmetischen Korrektur (9 Farben). Tragerhythmus: monatlicher Austausch. Spätestens 30 Tage nach dem erstmaligen Öffnen der Einzelblisterverpackung entsorgen Sie Ihre farbigen Kontaktlinsen und ersetzen sie durch ein neues, frisches Paar.

Konventionelle Jahreskontaktlinsen für tägliches Tragen (ohne Übernachttragen): weiche Langzeitlinse für tägliches, flexibles Tragen (weniger als 24 Stunden, im Wachzustand) zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Tragerhythmus: Austausch und Entsorgung nach spätestens 12 Monaten (gründliche, tägliche Reinigung ist Voraussetzung).

Formstabile (harte) Kontaktlinsen: formstabile Langzeitlinse für tägliches, flexibles Tragen zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Tragerhythmus: Austausch und Entsorgung nach spätestens 12 Monaten (gründliche, tägliche Reinigung ist Voraussetzung). Hinweis: Zur schonenden Eingewöhnung sollten die ersten Tragezeiten grundsätzlich von Ihrem Kontaktlinsenspezialisten bestimmt werden. Während der Eingewöhnungszeit sollten vom Ihrem Kontaktlinsenspezialisten nach 24 Stunden und einige Tage später der Sitz der Kontaktlinse, der Visus und die Hornhaut überprüft werden. Gleichzeitig ist es ratsam, Pflege und Handhabung dabei nochmals zu kontrollieren.

Was sollte ich im Umgang mit Kontaktlinsen beachten?
1. Immer einen mit Aufbewahrungsflüssigkeit gefüllten Linsenbehälter bzw. Nachbenetzungstropfen dabei haben, um evtl. nachbenetzen zu können.
2. Vor dem Herausnehmen der Linsen nachbenetzen, damit sie sich leichter aus dem Auge abnehmen lässt und sich dadurch die Haltbarkeit erhöht.
3. Auch bei Tauschsystemen empfiehlt es sich, einmal wöchentlich eine Proteinentfernung durchzuführen.
4. Die Kontaktlinsen nicht mit Leitungswasser reinigen, da es durch Ablagerungen im Wasser (z.B. Kalk) zu Beschädigungen kommen kann.
5. Sich erst nach dem Einsetzen der Kontaktlinsen schminken und dabei auf kontaktlinsengeeignete Kosmetika achten.
 

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